Gefahren

Die direkte Schadwirkung auf den Mensch kann im Einzelfall auf der Verdrängung des Sauerstoffes in der Luft beruhen. Durch die Verdrängung der Luft durch das schwerere Kohlenstoffdioxid kann es aber zusätzlich zu den schädlichen Wirkungen des CO2 auch zum Ersticken durch Sauerstoffmangel kommen.

Im Blut gelöstes CO2 in höherer Konzentration führt zur Verminderung des reflektorischen Atemanreizes.
Diese Wirkungen treten viel rascher ein als eine Erstickung. Der anregende CO2-Reiz auf das Atemzentrum wird bei ärztlichen Hilfsmaßnahmen nach einem Atemstillstand zur Wiederbelebung genutzt.

Ab etwa 5 Prozent CO2 in der eingeatmeten Luft treten Kopfschmerzen und Schwindel auf, bei höheren Konzentrationen beschleunigter Herzschlag, Blutdruckanstieg, Atemnot und die so genannte CO2-Narkose. CO2-Konzentrationen von 8 Prozent und mehr führen innerhalb von 30 bis 60 Minuten zum Tod.

Gefahren für die Natur sind steigende Meeresspiegel, schmelzende Gletscher, Verschiebung von Klimazonen, Vegetationszonen und Lebensräumen, verändertes Auftreten von Niederschlägen,
stärkere oder häufigere Wetterextreme wie Überschwemmungen und Dürren, Ausbreitung von Parasiten und
tropischen Krankheiten sowie mehr Umweltflüchtlinge.